Die Betreuungsverfügung hingegen ist eine Empfehlung an das zuständige Gericht, wer im Falle einer Betreuungsanordnung als Betreuer ernannte werden sollte. Auch ist der umgekehrte Fall möglich, indem Personen ausgeschlossen werden, die keinesfalls als Betreuer agieren sollen. Sofern keine schwerwiegenden Gründe dagegen sprechen wird das Gericht i.d.R. dieser Empfehlung folgen.

Wir empfehlen unseren Kunden in den meisten Fällen, besser eine Vorsorgevollmacht als eine Betreuungsverfügung abzuschließen. Der Bevollmächtigte kann einfacher als ein Betreuer agieren und muss sich nicht mühsam mit dem Gericht abstimmen. Dadurch können Sie die Angehörigen entlasten, die sich später einmal um Sie kümmern sollen.

Wir unterstützen unsere Kunden bei der Erstellung einer Betreuungsverfügung, führen aber keine rechtliche Beratung durch. Wir greifen in unserem Netzwerk auf kompetente Dienstleister (z.B. Rechtsanwälte, Notare oder Spezialanbieter) zurück um Ihnen hierdurch eine rechtssichere Betreuungsverfügung erstellen zu lassen. Wir beraten Sie, welche unterschiedlichen Möglichkeiten bestehen, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Dienstleister haben und welche Kosten hierdurch für Sie entstehen können.