Corona-Krise: Der große Crash

Allgäuer Wirtschaftsmagazin, Ausgabe Juni 2020

Was passiert, wenn unser Geld von heute auf morgen nichts mehr wert ist? Es sind unwahrscheinliche Szenarien, die Finanz­ experte Florian Herfurth von der Finanz­ boutique in Kempten durchspielt. Unwahr­ scheinlich, aber nicht unmöglich. Wir alle erinnern uns noch an das Griechenland von 2010 zurück. Als das Land kurz vor dem Staatsbankrott stand und die EU rettend einspringen musste, betrug die Staatsver­ schuldung gemessen am Bruttoinlands­ produkt über 140 Prozent. 2015 durften griechische Bürger nur noch maximal

60 Euro pro Tag am Geldautomaten abhe­ ben, weil dem Land das Bargeld ausging. Lange Schlangen verzweifelter Griechen bildeten sich vor den Banken – in den Nachrichten konnte es die ganze Welt mit­ erleben. Und heute, über ein Jahrzehnt nach der abgewendeten Staatspleite? Für 2020 wird eine Staatsverschuldung zwi­ schen 170 und 190 Prozent prognostiziert, eine deutliche Verschlechterung seit 2010. Doch Griechenland ist längst nicht das ein­ zige Land in der EU, das mit einer hohen Staatsverschuldung kämpft. Florian Herfurth rät:„Schützen Sie ihr diszipliniert angespar­tes Vermögen, indem Sie einen Anteil davon im Ausland verwahren.“

Sicherer Hafen außerhalb der EU

Wenn der erfahrene Finanzberater vom Ausland spricht, meint dieser EU-unabhängige Länder wie die Schweiz oder Liechtenstein. Denn neben Griechenland ist mit Italien, Spa- nien, Frankreich und vielen weiteren Ländern die Liste hochverschuldeter EU-Staaten lang – die aktuelle Coronakrise trägt ihren Teil zu einer weiteren Verschlechterung der ohnehin angespannten Lage bei. In der Schweiz liegt die Staatsverschuldung hingegen lediglich bei 40, in Liechtenstein sogar nur bei fünf Prozent.

Doch das sind längst nicht die einzigen Vorteile der beiden Länder. In Deutschland fällt im Konkursfall das von den Versicherungsnehmern in die Lebens- oder Rentenversicherung eingezahlte Vermögen in die Bilanz, das heißt, ist der Versicherer pleite, ist auch die mühsam angesparte Altersvorsorge für immer weg. Der Versicherte hat zwar eine Forderung gegenüber dem Versicherer, der diese im Insolvenzfall jedoch nicht bezahlt kann. „Das ist eine für viele unbekannte, aber reale Gefahr, denn das Gesetz wäre auf Seiten der Versicherungsgesellschaften. Mit dem Paragraphen 314 im Versicherungsaufsichtsgesetz gibt es eine rechtsgültige Regelung.

Ähnlich verhält es sich mit Zwangsabgaben in Ausnahmesituatio- nen. Die SPD forderte jüngst eine einmalige verpflichtende Abgabe von sieben Prozent ab einem Vermögen von 100.000 Euro. Die Gesetzesgrundlage für eine solche Forderung existiert schon heute“, erklärt Herfurth und ergänzt: „In der Schweiz und in Liechtenstein sind die Finanzprodukte wesentlich flexibler aufgestellt und das in Lebens- oder Rentenversicherungen eingezahlte Guthaben steht im Konkursfall immer demjenigen zu, der dieses eingezahlt hat. Deshalb ist es ratsam, über eine ergänzende Vermögenssicherung im Ausland nachzudenken. Unabhängig von den finanziellen Entwicklungen innerhalb der EU kann so im Notfall zusätzliche Liquidität generiert werden.“

Vertrauensvoller Ansprechpartner

Der Generationenbanker der Finanzboutique hat Verständnis dafür, dass die komplexe, kaum zu durchschauende Finanzwelt für Laien überfordernd sein kann. Wichtig sei es jedoch, bei teils existenziellen Entscheidungen über die eigene Vermögenssicherung nicht blind auf das eigene Halbwissen zu bauen, sondern einen unabhängigen Finanzexperten zurate zu ziehen. „Wer sich einen neuen Fernseher kauft, vergleicht aufwendig das Preis-Leistungs-Verhältnis sämtlicher Modelle.

Bei Finanzprodukten sollte jeder genauso akribisch vorgehen und nicht nur auf die Angebote der jahrzehntelangen Hausbank vertrauen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es auf dem freien Markt bessere als die hauseigenen Produkte gibt“, so Herfurth, der für seine Kunden in einem kostenlosen Erstgespräch eine Bestandsanalyse durchführt und prüft, wie breit das Risiko gestreut ist, um auch in Krisenzeiten sicher aufgestellt zu sein. Bei der Vermögenssicherung sollte keine wertvolle Zeit verloren werden, schließlich sei es keine Neuigkeit, dass die gesetzliche Absicherung allein im Alter nicht ausreichen werde, um den aktuellen Lebensstandard zu erhalten. „Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Zukunft. Diesen Weg müssen Sie nicht allein beschreiten“, versichert Florian Herfurth.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel aus dem Allgäuer Wirtschaftsmagazin:

Allgäuer Wirtschaftsmagazin Corona-Krise 20-06

 

Corona-Krise: welche Gefahren Ihnen nun drohen

Die von der deutschen Politik zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ergriffenen Maßnahmen wirken: die Ausbreitung des Virus wurde deutlich eingedämmt. Ist es jetzt Zeit zum aufatmen? Ich denke nein, denn die wirtschaftliche Katastrophe mit womöglich verehrenden Folgen für uns alle beginnt gerade.

Zwangsabgaben bereits gesetzlich möglich

Die SPD brachte sich bereits in Stellung und forderte eine einmalige Sondersteuer von 10% und mehr, um die massiv eingebrochenen Steuereinahmen bzw. Ausgaben zur Bekämpfung von Corona auszugleichen. Die gesetzliche Basis dazu ist im Art 14 des Grundgesetzes bereits vorhanden. Kanzlerin Merkel entgegnete, dass „Stand jetzt“ hierzu nichts geplant ist. Ich denke „Stand morgen“ sieht die Sache anders aus.

Italien ist pleite

Das nächste gravierende Problem stellen die italienischen Finanzen dar. Das Land war bereits vor der Krise mit 134% seines Bruttoinlandsprodukts verschuldet. Experten gehen davon aus, dass sich dies auf ca. 160% bis 180% erhöhen wird. Vergleichbare Werte hatte Griechenland, bevor 2010 die Staatschuldenkrise losbrach. Es führt kein Weg daran vorbei, als für Italien ein ähnliches Szenario einzuleiten.

Schuldenschnitte sehr wahrscheinlich

Als überzeugter Europäer bin ich dafür, unsere italienischen Partner und Freunde zu unterstützen. Allerdings nicht durch die geforderten Corona-Anleihen, was de facto eine Verallgemeinerung von Schulden wäre. Zielführend sind jene Maßnahmen, die damals auch Griechenland geholfen haben. Das bedeutet, dass Schulden gestrichen oder die Laufzeiten deutlich verlängert werden, was durch die Inflation ebenfalls einem Schuldenerlass gleichkommt.

Viele Anleger werden Geld verlieren

Das Problem ist, dass die meisten Menschen diese Staatsanleihen, sei es direkt oder indirekt über Fonds oder Versicherungen, besitzen. Wenn ein Schuldenschnitt von z.B. 50% kommt, bedeutet dies entsprechende Verluste. Dies betrifft jedoch nicht nur Italien, auch andere Staaten könnten betroffen sein, auch Unternehmen werden durch die Rezession insolvent werden und können ihre Schulden (in Form von Anleihen) nicht mehr zurückzahlen. Sie sind daher gut beraten, zeitnah Ihre Finanzen überprüfen und ggf. optimieren zu lassen.

Banken und Versicherungen unter Druck

Hiervon sind auch Banken und Versicherungen betroffen, die ebenfalls in diese Wertpapiere investiert haben. Viele Finanzdienstleister sind heute schon in Schwierigkeiten und werden durch diese Situation zusätzlich belastet. Auch Geldanleger können – ähnlich wie in der Zypern-Krise 2013 – Teile ihrer Gelder dadurch verlieren. Auch hier gilt es, alle Bank- und Versicherungsprodukte von einem Experten auf Stabilität hin überprüfen zu lassen.

Fazit

Es ist 5 vor 12 – handeln Sie jetzt, lassen Sie Ihre Finanzen prüfen und optimieren. Zum Schutz Ihres Vermögens sollten Sie konkrete Optimierungen vornehmen, um Zwangsabgaben, Auszahlverbote oder Kursverluste zu vermeiden. Als unabhängiger und freier Finanzberater mit knapp 30 Jahren Praxiserfahrung berate ich hierzu gerne. Ich verfüge über ein breites Netzwerk und kann Ihnen Anlageprodukte, Sachwerte, Banken und Versicherungen empfehlen, wo Ihr Geld auch heute noch gut und sicher aufgehoben ist.

Den gesamten Presseartikel können Sie hier lesen: Kreisbote Corona 2 20-05-23

Geldanlage für Kinder

Geldanlage für Kinder

Was ist die beste Geldanlage für Kinder?

Geldanlage für Kinder

Viele Eltern und Großeltern haben den Wunsch für ihre Kinder oder Enkel Geld anzusparen um sie finanziell zu unterstützen. Die Motive einer Geldanlage für Kinder sind vielfältig: der Führerschein, das erste eigene Auto, die Absicherung der Ausbildung oder auch später die eigene Immobilie. Dies kann durch ein einmaliges Geldgeschenk – z.B. zu Weihnachten oder zum Geburtstag – aber auch durch regelmäßiges Ansparen erfolgen.

Soweit so gut – nur wie soll das Geld richtig angelegt werden? Der Klassiker ist das gute alte Sparbuch, für viele steht es sinnbildlich für die erste Geldanlage von Kindern. Nur leider bringt diese Form des Sparens im Nullzinszeitalter (fast) keinen Ertrag mehr. Im Gegenteil, bei der aktuellen Inflationsrate von 1,70% (knapp unter der Zielmarke von 2,00% der Europäischen Zentralbank) verliert das Kapital immer weiter an Wert. Wenn ein Kind zu seiner Geburt EUR 10.000 auf einem Sparbuch geschenkt bekommt, dann beträgt die Kaufkraft dieses Betrages – wir unterstellen eine gleichbleibende Inflationsrate – am 18. Geburtstag nur noch knapp EUR 7.000.

Der Vermögensaufbau mit Aktien ist – wissenschaftlich bewiesen – langfristig die lukrativste Form der Geldanlage für Kinder. Allerdings stellen die Dividendentitel, kurz- aber auch mittelfristig, auch eine Anlageform mit hohen Wertschwankungen dar. Das Deutsche Aktieninstitut zeigt in seinem DAX-Rendite-Dreieck, dass bislang bei langfristigen Aktien-Sparplänen nie Verluste, in den meisten Fällen aber ordentliche Renditen erzielt wurden. Z.B. bei Sparplänen von der Geburt eines Kindes bis zu seinem 18. Geburtstag im schlechtesten Fall (1984 – 2002; 1993 – 2011) immerhin noch 3,8% p.a., im besten Fall (1981 – 1999) sogar 16,3% Wertzuwachs.


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Renditevergleich Geldanlage Kinder

Die Auswahl der Finanzprodukte sollte sorgfältig abgewogen werden

Der Renditevergleich

Fangen Sie so früh wie möglich mit dem Schenken bzw. Sparen an. Neben der Ausnutzung der Schenkungs-Freibeträge profitiert das Kind vom Zinseszinseffekt. In der Berechnung wird unterstellt, dass eben eine Inflationsrate von 2,00% p.a. existiert. Der hierdurch entstehende Kaufkraftverlust ist in den ermittelten Beträgen bereits abgezogen. Außerdem unterscheide ich bei den Produkten zwei Variante von Anlagebeträgen: einmalig EUR 10.000 oder eine jährliche Sparrate von EUR 1.200.

Bitte beachten Sie, dass in dieser Berechnung fiktive Renditen unterstellt werden. Die veranschlagten Zinssätze für Sparbücher und Tagesgeld entsprechen dem Marktstand, bei Gold (1975 – 2018) und Aktien (1969 – 2018) wurden die durchschnittlichen historischen Jahresrenditen veranschlagt. Ergebnisse aus der Vergangenheit können nicht 1:1 in die Zukunft übertragen werden, zeigen jedoch eine Indikation auf. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurden evtl. Bankgebühren oder Steuern.

 

Einmal-Anlagen

Hier der Vergleich einer einmaligen Geldanlage von EUR 10.000. In den Spalten des jeweiligen Produkts sehen Sie, wie hoch die reale Kaufkraft nach 1, 3, 5, 10 bzw. 18 Jahren ist.

 SparbuchTagesgeldGoldAktien
Rendite0,01%0,25%3,80%8,90%
Anlagedauer in Jahren
19.801,009.825,0010.180,0010.690,00
39.414,809.484,1310.549,7812.216,12
59.043,829.155,0910.932,9913.960,10
108.179,078.381,5711.953,0219.488,44
186.964,137.277,5613.786,6933.235,23

 

Sparpläne

Und hier die Gegenüberstellung eines Sparplans mit EUR 1.200 p.a. In den Spalten des jeweiligen Produkts sehen Sie, wie hoch die reale Kaufkraft nach 1, 3, 5, 10 bzw. 18 Jahren ist.

 SparbuchTagesgeldGoldAktien
Rendite0,01%0,25%3,80%8,90%
Anlagedauer in Jahren
11.188,061.189,501.210,801.241,40
33.517,373.527,233.676,383.901,42
55.754,895.783,866.231,526.941,19
1010.970,5211.088,8213.032,8416.577,11
1818.298,2618.660,3525.259,2340.537,81

Sie sehen, das wahre Risiko klingt in den nicht oder nur gering verzinsten Produkten. Die Kaufkraft von auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto angelegten Geld schwindet von Jahr zu Jahr mehr. Die vermeintlich risikoreichste Anlage mit Aktien(fonds) schwankt zwar kurzfristig stark im Wert, ist jedoch langfristig eine alternativlos gute Investition in der Geldanlage für Kinder (und natürlich auch Erwachsene), wenn das Kapital kurzfristig nicht benötigt wird!

Wichtig: Sobald Sie feststellen, dass das in Edelmetallen oder Aktien investierte Geld benötigt wird, müssen Sie diesen Betrag auf ein Sparbuch oder Tagesgeldkonto legen. Für diesen Betrag dürfen Sie – auch bei langfristig höherer Renditeerwartung – kein Risiko von kurzfristigen Kursrückgängen mehr eingehen!


Der Produktvergleich

Hier finden Sie nun eine Übersicht über die gängigsten Anlageformen für Kinder mit ihren Vor- und Nachteilen. Dabei wird sowohl die Renditeerwartung als auch das Produktrisiko vorgestellt. Wir betrachten Sparbücher, Tagesgeld- und Festgeldkonten, Aktien(fonds), Immobilien, Edelmetalle und Bausparverträge. In der Bewertung können Sie nachvollziehen, wie gut das Produkt für die Geldanlage von Kindern geeignet ist (1 Punkte = sehr schlecht; 5 Punkte = sehr gut).

 

ProduktBeschreibungRenditeerwartungRisikoBewertung
SparbuchDer Klassiker unter den Sparprodukten hat ausgedient. Aufgrund des geringen Zinsniveaus lohnt sich die Anlage nicht mehr. Noch dazu ist das Produkt aus Sicht der Banken umständlich von der Handhabung (Ausstellung der Urkunde, Nachtragen der Zinsen). Eine Renaissance des Sparbuchs ist daher nicht zu erwarten. Wenn Sie Geld kurz- und mittelfristig parken möchten sind Tages- und Festgeldprodukte (etwas) attraktiver.In der Regel 0,00% oder geringfügig mehr. Manche Banken gewähren vielleicht noch einen kleinen Obolus. Achtung: Einige Kreditinstitute bieten vermeintlich hohe Zinsen – prüfen Sie hier genau nach! Oft gelten diese Angebot nur für Neukunden, für einen bestimmten (geringen Betrag) oder eine überschaubare Laufzeit.Sie leihen mit dem auf dem Sparbuch angelegten Guthaben der Bank Geld. Wird diese Insolvent greift die Einlagensicherung bei Instituten in der EU bis zu EUR 100.000. Darüber hinaus gehende Beträge werden nur gem. der Konkursquote zurückbezahlt.1 Punkt
TagesgeldTagesgeldkonten werden meistens nur Online geführt. Wie der Name sagt ist diese Form der Geldanlage täglich verfügbar und eignet sich daher gut für kurz- und mittelfristige Anlagen. Wenn absehbar ist, dass Teile des Anlagebetrags benötigt werden, sollten sie hier geparkt werden.Bei Direktbanken ist vielleicht noch ein halbes Prozent an Verzinsung möglich, Filialbanken bietet – wenn überhaupt – nur geringfügig über 0%.
Einige Institute bezahlen für Neukunden höhere Zinsen bezahlen als für Bestandskunden. Wenn Sie regelmäßig die Konditionen der Wettbewerber vergleichen kann dies – bei größeren Anlagebeträgen – einen Renditevorteil bieten. Erfahrungsgemäß machen dies die meisten Anleger nicht.
Analog zum Sparbuch3 Punkte
FestgeldFestgeld hat eine Laufzeit von einem bis zu 120 Monaten. Empfehlenswert sind allerdings nur Anlagen bis zu 36 Monaten zur mittelfristigen Geldanlage. Längere Laufzeiten bieten kaum einen Zinsvorteil. Sollte das Zinsniveau ansteigen, sind sie mit den niedrigeren Konditionen langfristig gebunden.Bei ausländischen Banken erhalten Sie im 12-Monatsbereich durchaus über ein Prozent. Ob Sie für Ihre Kinder bei einer rumänischen oder bulgarischen Bank Geld anlegen möchten müssen Sie selbst beurteilen. Bei deutschen Direktbanken sind z.T. 0,5% in diesem Zeitraum möglich. Filialbanken bieten eher Zinsen zwischen 0,05% und 0,25%.Analog zum Sparbuch2 Punkte
Aktien(fonds)Mit Aktien beteiligen Sie sich direkt an börsennotierten Unternehmen. Da das Kursrisiko bei einzelnen Aktien sehr hoch sein kann, empfehle ich zur Risikostreuung die Anlage in einem Fonds.Die langfristige Renditeerwartung liegt bei ca. 6 bis 7%. Bei einem Anlagehorizont von über zehn Jahren Geldanlage gibt es keine bessere Anlageform.Wertschwankungen von bis zu 50% können kurz- und mittelfristig im Extremfall geschehen – nach oben wie nach unten. Im Konkursfall einer Bank fallen die Wertpapiere nicht in die Insolvenzmasse sondern stehen direkt dem Kunden zu.5 Punkte
ImmobilienImmobilien sind aufgrund ihres Wertes und schwierigen Liquidierbarkeit nicht für die Geldanlage von Kindern geeignet. Hinzu kommt, dass mit dem Besitz von Immobilien auch Verpflichtungen einhergehen, z.B. die Durchführung von Renovierungen, Kosten für Hausverwaltung und Rechtsberatung. Hierfür ist z.T. die Zustimmung des Vormundschaftsgerichts notwendig.Dies hängt stark vom Zustand und der Lage des Objekts ab und kann pauschal nicht beantwortet werden. Unterhalb von drei Prozent Mietrendite lohnt sich jedoch der Aufwand nicht.Durch das aktuell hohe Preisniveau können hier – gerade in schlechten Lagen – deutliche Wertverluste entstehen.1 Punkt
EdelmetalleEdelmetalle sind in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen. Ich empfehle sie höchsten als Beimischung. Edelmetalle werfen keinen Ertrag (Zins, Dividende oder Miete) ab. Gerade bei kleinen Einheiten (z.B. 1-Gramm-Goldbarren) bestehen große Unterschiede beim An- und Verkaufskurs. Manche Edelmetalle unterliegen der Umsatzsteuer (19%). Diese ist bei einem Verkauf auf jeden Fall verloren.Historisch betrachtet (1975 - 2018) 3,8% p.a.Edelmetalle schwanken mitunter stark im Preis, erzielen jedoch im Gegenteil zu Aktien langfristig keine wesentlichen Wertzuwächse. In Krisenzeiten (z.B. Währungs-Crash) werden sie jedoch als „sicherer Hafen“ an Wert zulegen.2 Punkte
BausparverträgeAuch ein Produkt, das im Nullzins-Zeitalter seinen Sinn verloren hat. Bei Kindern sinnlos, da diese kein Darlehen aufnehmen können und damit die Wirkung des Produkts nicht entfaltet wird. Ohnehin könnten Baufinanzierungen direkt am Markt günstig abgeschlossen werden.Knapp über 0%. Die Inflationsrate frisst mehr als der magere Zins abwirft. Davon abgesehen wird in den meisten Fällen obendrein noch die Abschlussgebühr von 1,00% zu zahlen sein.Ähnlich wie bei Sparprodukten, es gilt die gesetzliche Einlagensicherung.1 Punkt

Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gerne!


Kinder Geldanlage

Was ist bei einer Geldanlage für Kinder zu beachten?

Was ist bei der Geldanlage für Kinder sonst noch wichtig?

Sofern Sie für die Ausarbeitung der Anlagestrategie oder in Folge die Auswahl der richtigen Produkte Beratung benötigen empfehle ich, einen Anbieter mit einer neutralen und breiten Produktpalette zu wählen (insb. natürlich an Sparplan-fähigen Produkten). Gerade Filialbanken bieten oftmals nur Produkte der hauseigenen Fondsgesellschaft (z.B. Sparkasse Deka-Fonds, Genossenschaftsbanken Union-Fonds).

Achten Sie auch darauf, dass Sparpläne bereits schon mit geringen Beträgen bespart werden können, hierdurch erreichen Sie eine größere Risikostreuung über die gesamte Anlagesumme. Die Sparrate sollte auch in der Höhe verändert, ausgesetzt oder gestoppt werden können bzw. in unterschiedlichen Intervallen möglich sein. Natürlich sollten auch einmalige Anlagebeträge investierbar sein.

Die Geldanlage für Kinder wird meistens langfristig erfolgen. Trotzdem kann es vorkommen, dass Geld kurzfristig benötigt wird. Die meisten Wertpapiere sind schnell aus dem Depot zu veräußern und der Verkaufserlös findet sich einige Tage später auf dem Konto wieder. Bei Tagesgeldkonten und Sparbüchern ist die Verfügbarkeit täglich möglich. Bei Festgeldern hängt dies von der gewählten Laufzeit ab. Bausparverträge oder Lebensversicherungen sind deutlich schwieriger zu liquidieren.


Soll die Geldanlage auf den Namen des Kindes oder auf den eigenen Namen angelegt werden?

Zunächst unterstellen wir, dass das angelegte Geld dem Kind zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stehen soll. Sobald Sie den Anlagebetrag dem Kind geschenkt haben, ist dieses Eigentümer geworden. Bis zum Zeitpunkt der Volljährigkeit treffen dann die gesetzlichen Vertreter die Anlageentscheidungen für das Kind. Die andere Alternative ist, das Geld auf einem auf Ihren Namen lautenden Konto bzw. Depot anzulegen und dem Kind dann zum gewünschten Zeitpunkt zu schenken.

Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die wir hier näher betrachten werden.

Geld sofort verschenken und auf den Namen des Kindes anlegen:

Vorteile

  • Bei Schenkungen bestehen Steuer-Freibeträge. Diese liegen bei eigenen Kindern bei EUR 400.000, bei Enkeln bei EUR 200.000 und bei anderen Kindern (z.B. Nichten oder Neffen) nur noch EUR 20.000. Diese Freibeträge können Sie alle zehn Jahre wieder voll nutzen. Sie können innerhalb dieser Freibeträge Vermögen steuerfrei übertragen. Sofern das Kind im Todesfall Erbe wird fällt – bei über die Freibeträge hinausgehenden Beträge – Erbschaftssteuer an. Gerade also bei großem Vermögen sollte das Kapital frühzeitig übertragen werden, um hierdurch später Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer zu sparen.
  • Kinder haben, wie jeder andere auch, einen Einkommensteuerfreibetrag von EUR 9.168, weitere EUR 801 Freibetrag für Einkünfte aus Kapitalvermögen sowie eine Sonderausgabenpauschale von EUR 36 (Stand 2019). In Summe also einen Freibetrag von EUR 10.005. Wenn Sie, bzw. der gesetzliche Vormund, eine so genannte „Nichtveranlagungsbescheinigung“ („NV-Bescheinigung“) beim Finanzamt einholen und diese bei der Bank vorlegen, wird von den Kapitalerträgen keine Abgeltungsteuer abgezogen. Die NV-Bescheinigung gilt grundsätzlich für drei Jahre und muss ggf. danach neu beantragt werden. Wenn Sie selbst bereits den steuerlichen Freibetrag ausgeschöpft haben, können die Einkünfte durch das Kind trotzdem noch steuerfrei vereinnahmt werden. Aber Achtung: es ist nicht möglich, Geld zur Steuervermeidung auf den Namen des Kindes anzulegen um es sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurück zu übertragen! Falls dies gemacht wird handelt es sich um Steuerhinterziehung. Auch beim Anlegen des eigenen Geldes auf eine andere Person kommen Sie mit dem Geldwäschegesetz in Konflikt. Ich rate daher dringend davon ab!

Nachteile

  • Bei einer Schenkung geht das Geld sofort in das Eigentum des Kindes über. Bis zu seiner Volljährigkeit müssen die Eltern bzw. der gesetzliche Vormund das Kapital nach den Grundsätzen einer wirtschaftlichen Vermögensverwaltung anlegen. Sprich möglichst wenig Risiko bei möglichst hoher Rendite. Wenn Sie die Eltern jedoch für wenig geeignet halten, sich um die Geldanlage zu kümmern, stellt diese Variante ein Problem dar (Man denke an den geschiedenen Ex-Schwiegersohn oder die ungeliebte Schwiegertochter). Eine Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen, ist z.B. eine Lebensversicherung in Form einer „Großeltern-Enkel-Police“. Hieran ist der Schenkende noch zu i.d.R. 1% beteiligt und kann daher über die Anlage bzw. Verfügung entscheiden.
  • Ein weiterer Nachteil könnte entstehen, wenn Ihr Kind oder Enkel später einmal studiert und BAFöG beantragen möchte: wenn diese mehr als EUR 450 (durchschnittliches) monatliches Einkommen haben, ist es nicht mehr möglich, diese staatliche Unterstützung zu beantragen. Möglicherweise ist es in dieser Situation sinnvoll, das Kind direkt monetär zu unterstützen und die Schenkung erst nach dem Abschluss von Ausbildung oder Studium zu übertragen (…ein in vielen Fällen nicht zu unterschätzender Anreiz, auch den erfolgreichen Abschluss zu machen…).

Geld für Kinder anlegen

Bei der Geldanlage für Kinder müssen viele Dinge beachtet werden

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Weitere Tipps in der Geldanlage für Kinder

Eine Geldanlage für Kinder muss sorgfältig abgewägt werden, deshalb hier noch weitere Hinweise:

Kombi-Produkte meiden

Egal für welche Anlageform Sie sich entscheiden, kaufen Sie keine Kombi-Produkte. Banken und Versicherungen kombinieren gerne verschiedene Produkte miteinander. Für den Verbraucher mag es auch den ersten Blick lukrativ sein, mit einem Abschluss gleiche mehrere Lösungen zu erwerben. Erfahrungsgemäß ist dies jedoch nur für den Produkthersteller interessant, da er hierdurch deutlich besser verdient. Für den Kunden ist es hingegen schwierig – wenn nicht sogar unmöglich – Transparenz über die tatsächlichen Kosten zu erhalten, da eben mehrere Produkte ineinander verwurstet sind.

Der Klassiker dafür ist die Kapitallebensversicherung. Geldanlage und Absicherung des Todesfallrisikos (was bei Minderjährigen kompletter Unsinn ist) sind kombiniert. Wer sein Geld anlegen möchte, kauft sich direkt das bevorzugte Anlageprodukt. Wer seine Angehörigen im Falle seines Todes absichern möchte sollte eine Risikolebensversicherung abschließen. Aber nicht beide Produkte ineinander vermengt. Sofern Sie sich für eine Anlage in Aktien entschieden haben: wenn dies auch langfristig die lukrativste Anlageform darstellt, dürfen Sie dieses Investment nicht „blind“ laufen lassen. Überprüfen Sie regelmäßig, ob das ausgewählte Produkt (im Vergleich zu anderen Angeboten) auch die gewünschte Rendite erzielt. Wenn absehbar ist, dass das Kind auf das Kapital zugreifen wird (z.B. Kauf eines Autos), dann muss das Risiko in der Anlage reduziert werden. In diesem Fall bietet sich z.B. an, den gewünschten Betrag aus der Aktienanlage auf das Tagesgeldkonto umzuschichten.

Geld für Anschaffungen nur kurzfristig anlegen

Je näher es an die Auszahlphase geht, desto geringer sollte das Risiko werden. Sprechen Sie mit dem Kind über seine finanziellen Pläne, um dies entsprechend einschätzen zu können. Wenn das Kind keinen Einmalbetrag sondern regelmäßige Unterstützung benötigt (z.B. Zuschuss für den Lebensunterhalt beim Studium), bietet sich an, einen Auszahlplan (…das Gegenteil vom Ansparplan…) abzuschließen.

Immobilien sind für Kinder nicht geeignet

Sie sind Besitzer von vermieteten Immobilien und wollen Kind oder Enkel finanziell unterstützen, möchten aber nicht gleich Haus oder Wohnung verschenken? Anstatt selbst die Miete zu vereinnahmen und zu versteuern (womöglich mit dem Höchssteuersatz), sollten Sie die Erträge mittels Nießbrauch auf den Nachwuchs übertragen. Da dieser wahrscheinlich aufgrund des geringen Einkommens keine oder nur sehr geringe Steuern bezahlt, sparen Sie hierdurch bares Geld.

Seien Sie vorsichtig

Vorsicht ist geboten, wenn die Produkte kreative Namen wie „Biene Maja Versicherung“ oder „Micky Maus Sparplan“ tragen. Zumeist taugen diese weniger als vergleichbare Lösungen ohne Fantasiebezeichnungen. Das „Mäusekonto“ der Hamburger Sparkasse klingt mitten satten 3,00% verführerisch – allerdings nur für die geringe Summe von 500 Euro. Für Beträge darüber werden gerade mal 0,03% an Guthabenzinsen bezahlt.  Das „Hipp Mein Baby Sparbuch“ der Commerzbank bietet immerhin 0,55% bis 10.000 Euro – aber nur für kleine Kinder bis zu drei Jahren. Diese Liste lässt sich beliebig erweitern – seien Sie also vorsichtig! Auch hier gilt der Grundsatz: Keep it simple – je einfacher und transparenter, desto besser.


Und wie soll ich nun das Geld anlegen?

Vorausgesetzt, Sie bringen eine entsprechende Risikotragfähigkeit und -bereitschaft mit: empfehlenswert sind preisgünstige “ETFs” (“Exchange Trated Funds”). Diese Produkte versuchen zu 100% einen bestimmten Index, z.B. den DAX30 (die 30 größten deutschen Aktien), abzubilden. Bewährt hat sich eine Anlage im Index “MSCI World”, der rund 1.600 große internationale Aktien umfasst. ETFs können sowohl als Sparplan oder auch als Einmalanlage gekauft werden, z.B. in Form einer bequemen Vermögensverwaltung. Wir arbeiten hier mit verschiedenen Depotbanken zusammen, die eine sehr große Anzahl an Sparplänen (bis über 6.000 Stück) und für Kinder eine i.d.R. kostenfreie Konto- und Depotführung anbieten.

Für kleinere Guthaben oder Gelder, die kurzfristig wieder verwendet werden sollen raten wir zu Tages- oder Festgeldangeboten. Bei größeren Anlagesummen können auch Edelmetalle beigemischt werden, z.B. mittels eines Gold- und Silber-Sparplans.

Bei Fragen beraten wir Sie gerne!

Nachhaltige Geldanlage

“Save the Planet” – geht das auch mit nachhaltiger Geldanlage?

Nachhaltige Geldanlage

Viele Menschen wollen Ihr Geld nachhaltig investieren

Der Trend für nachhaltige Geldanlage setzt sich durch. Mittlerweile fließt jeder zweite Euro, der in ETFs (“Exchange Traded Funds”, also börsennotierte Fonds – kurz “ETF”) investiert wird, in nachhaltige Produkte. Das berichtet die Plattform fondsprofesionell.de mit Bezug auf den französischen ETF-Hersteller Lyxor. Im Mai 2019 wurden knapp 900 Millionen Euro in Indexprodukte investiert, die sich sowohl an Umwelt- und Sozialkriterien als auch an nachhaltiger Unternehmensführung orientieren.

Mit einem nachhaltigen Investment kann ein Privatanleger natürlich nicht die Welt verändern. Kaufen jedoch viele Anleger solche Produkte, wird das den Aktienkurs von ökologisch, ethisch und / oder sozial-orientierten Unternehmen positiv unterstützen. Das wiederum hat Einfluss auf das Handeln der Firmenchefs, deren Bonuszahlung in den allermeisten Fällen nicht unerheblich von der Kursentwicklung ihrer Aktien abhängt.

 

Unternehmen agieren oft nicht nachhaltig genug

Zahlreiche Verbraucher machen den Unternehmen mittlerweile Druck. Als Beispiel dafür können die Proteste gegen die Abholzung des Hambacher Forsts durch die RWE AG genannt werden, die hierdurch die Vergrößerung ihres angrenzenden Braunkohle-Tagebaus erreichen wollte. Auch machen Schüler mit der Aktion „Fridays for Future“ klar, dass sie von der Politik erwarten, mehr gegen den Klimawandel zu tun.

Verschiedene Ratingagenturen haben sich mittlerweile darauf spezialisiert, Unternehmen neben dem ökonomischen Erfolg auch nach ihrem nachhaltigen Wirtschaften zu bewerten. Der Anforderungskatalog enthält dabei oft mehr als 100 Kriterien, anhand derer Aktiengesellschaften analysiert und anschließend ein Nachhaltigkeits-Rating erstellt wird. Dieses wiederum kann Fondsmanagern und Anleger bei der Auswahl nachhaltiger Investments unterstützen.

 

Nachhaltig wird unterschiedlich definiert

Checkliste nachhaltige Geldanlage

Eine nachhaltige Geldanlage muss sorgfältig geprüft werden

Doch was ist eigentlich eine „nachhaltige Geldanlage“? Der Begriff ist ähnlich wie ein Bio-Label auf Lebensmitteln sehr breit interpretierbar. Manche Produkte gehen nach dem Ausschlussprinzip vor. So werden z.B. Wertpapiere von Waffen- oder Tabak-Produzenten vermieden. Andere Investments werden anhand Sozial- oder Umweltbilanzen ausgewählt.

Je strenger die Vorschriften an die Fonds sind, umso weniger Möglichkeiten stehen für die Fondsmanager tatsächlich zur Verfügung. Konzentriert sich ein Produkt ausschließlich auf Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren Energien tätig sind, kann dies zu stärkeren Kursschwankungen führen als bei einem breit gefassten Anlagehorizont.

 

Checkliste für nachhaltige Geldanlage

Bevor Sie sich für ein nachhaltiges Investment entscheiden, sollten Sie sich über diese Punkte Gedanken machen:

  • Wer prüft, ob die Anlagegrundsätze eingehalten wurden: Ein Ethik-Siegel ist schnell auf einem Anlageprodukt platziert. Aber wird auch eingehalten, was auf der Verpackung steht? Am besten macht diese eine neutrale dritte Stelle.
  • Welche Kriterien sind Ihnen wichtig? Nicht jedes nachhaltige Produkt erfüllt gleichzeitig alle ethischen, sozialen und ökologischen Ansprüche. Halten Sie fest, was Ihnen besonders wichtig ist und gleichen Sie dies ab.
  • Welche Produkte werden Ihnen angeboten: Verkauft der Berater nur die Produkte des eigenen Arbeitgebers oder eines Vertriebspartners? Empfehlenswert ist eine neutrale Produktpalette von vielen verschiedenen Produktherstellern.
  • Wer ist der Produkthersteller? Hat dieser entsprechende Erfahrung im Management von nachhaltigen Anlagen oder bietet er erst seit Kurzem nachhaltige Produkte an, weil dies gerade in Mode ist?
  • Wie ist Ihre Renditeerwartung und Risikobereitschaft: Breit gestreute Aktieninvestments bieten langfristig die besten Ertragschancen. Damit sind allerdings auch – zumindest kurzfristig – hohe Risiken verbunden. Ein Aktienfonds kann durchaus 50% verlieren, Einzelaktien auch bis zu 100%. Investments in Anleihen sind konservativer, werfen aber auch weniger Ertrag ab.

Als Basis für nachhaltige Investments empfehlen wir Investmentfonds, ETFs oder Vermögensverwaltungen.

Vorsicht gilt hingegen bei Beteiligungen über „Geschlossene Fonds“ oder Genussrechte. Investitionen in Windkraftparks klingen oft interessant und werben mit hoher Rendite. Nicht wenige Anleger haben sich hieran jedoch schon die Finger verbrannt oder sogar Totalverlust erlitten.

 

Breite Risikostreuung empfehlenswert

Wer zu großes Risiko durch Nischen-Produkte vermeiden möchte, sollte auf eine breite und ausgewogene Anlage setzen. Hierfür empfehlen sich Vermögensverwaltungen. Um das bekannte Sprichwort zu bedienen sollten „nicht alle Eier in einen Korb gelegt werden“. Dadurch kann – um weiter in Bildern zu sprechen – verhindert werden, dass alle Eier auf einmal faul werden. Sprich der gesamte Anlagebetrag an Wert verliert, weil die gewählte Strategie nicht funktioniert. Wird das Investment auf verschiedene einzelne Anlagen verteilt, ist es auch nicht gut, wenn sich ein Teil davon nicht nach den Erwartungen entwickelt. Durch eine ausgewogene Mischung relativiert sich dies jedoch und wird durch bessere Investments ausgeglichen.

Wir bieten verschiedene nachhaltige Vermögensverwaltungsstrategien unseres Partners Hamburger Vermögen an:

In die einzelnen Strategien kann bereits ab einem Betrag von EUR 10.000 (bzw. EUR 5.000 bei einem gleichzeitigen monatlichen Sparplan von mindestens EUR 100) investiert werden. Wie eine Vermögensverwaltung funktioniert, können Sie sich in diesem Video ansehen.

 

 

Eine Besonderheit der „Vermögensplan – Nachhaltig“ Reihe ist eine dynamische Absicherungsstrategie, die für zusätzliche Sicherheit sorgt. Verliert eines der in der Strategie enthaltenen Produkte mehr als 10% wird es für sechs Monate in ein Geldmarktpapiere getauscht. Erst danach erfolgt eine Reinvestition in einen Fonds, der zu diesem Zeitpunkt die besten Kriterien ausweist.

 

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Fordern Sie gerne weitere Informationen zur Vermögensplan – Nachhaltig Strategie und zu unseren anderen Vermögensverwaltungen an:

Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich ebenfalls zur Verfügung.

 

Tipp: Nachhaltige ETFs-Sparpläne zum Vermögensaufbau

Nachhaltig Vermögen aufbauen

Mit ETFs und Investmentfonds können Sie nachhaltig ein Vermögen aufbauen

Wer noch nicht über einen höheren Anlagebetrag verfügt und durch ein nachhaltiges Investment Vermögen für später aufbauen möchte ist mit ETF-Sparplänen gut beraten. Besonders gerne wird  dies auch für Kinder und Enkel gemacht. Sie erhalten damit ein gute finanzielle Basis für spätere Investitionen.

Wir bieten neben den klassischen Index-Produkten auch eine breite Auswahl an Lösungen, um nachhaltig zu investieren. Für diese Anleger eignet sich unser Musterportfolio „Nachhaltigkeit“. Es setzt sich aus verschiedenen kostengünstigen ETFs und guten Investmentfonds zusammen, die in Wertpapiere mit nachhaltigen Standards investieren.

 

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Fordern Sie weitere Informationen an – selbstverständlich unverbindlich und kostenfrei. Gerne beraten wir Sie zum Musterportfolio “Nachhaltigkeit” im Rahmen einer Anlageberatung. Auf Basis Ihres Anlegerprofils erstellen wir einen individuellen Anlagevorschlag, der Ihrem Chance-Risikoprofil entspricht.

 

Wie auch immer Sie sich entscheiden – die Finanzboutique ist Ihr zuverlässiger Partner in allen Finanzangelegenheiten. Kommen Sie bei Fragen gerne auf uns zu – wir freuen uns auf Sie.


Wichtiger Hinweis

Wir bieten Ihnen als freier und unabhängiger Dienstleistunger folgende Angebote: Finanzplanung, Selbstbestimmung, Familienschutz, Nachfolgeplanung und den Finanzbutler-Service.

Die Anlageberatung und die Anlagevermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1, und 1a  KWG) von Vermögensverwaltungsmandaten, Investmentfonds, Zertifikaten, Anleihen, Aktien, Optionsscheinen, ETFs, Genussscheinen, Inhaber- und Orderschuldverschreibungen sowie ETCs bieten wir Ihnen als vertraglich gebundener Vermittler gemäß § 2 Abs. 10 KWG für Rechnung und unter der Haftung der NFS Netfonds Financial Service GmbH, Heidenkampsweg 73, 20097 Hamburg (NFS) an. Die NFS ist ein freies und unabhängiges Finanzdienstleistungsinstitut und verfügt über die erforderlichen Erlaubnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

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